Kaffee. Leute. Emotionen.

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Kaffeehaus „Zatsepi Kaffee“ in der Severnaya Straße feiert seinen dritten Geburtstag

Im Ausland gilt Kaffee als ein alltägliches Produkt. Bei uns ist er aber ein Attribut des Zeitvertreibs. Man trinkt Kaffee bei der Unterhaltung, beim Spielen, bei der Arbeit oder irgendwelcher Beschäftigung. Daraus kommt das wichtigste Ziel des Kaffeehausnetzes „Zatsepi Kaffee“ – so eine Atmosphäre zu schaffen, dass man im Kaffeehaus sich wohl fühlen und Kaffee genießen kann.

Das erste Kaffeehaus des größten Netzes in Krasnodar wurde am 28. September 2016 in der Severnaya Straße 299 eröffnet. Dieses Jahr feiert es also den 3. Geburtstag. Nach 3 Jahren wurde der kleine Pavillon vergrößert und umgebaut. Trotzdem gibt es noch Leute, die sich daran erinnern können, wie das Kaffeehaus am Anfang aussah. Die Stammkunden bleiben treu. Und die Frage "Warum haben Sie „Zatsepi Kaffee“ gewählt?" beantworten sie fast immer so: "mir ist es hier angenehm und gemütlich". Wie war es möglich, in 3 Jahren so eine feste Community der treuen Kunden aufzubauen und wie setzt man sich dafür ein? Wir haben das Fest besucht, um selbst Mal zu schauen, wie „Zatsepi Kaffee“ die zahlreichen Kaffeeschätzer lockt.

Die Organisatorin der Veranstaltung und SMM-Managerin Irina hat uns erzählt, wie viel Zeit und Ressourcen die Organisation einer solchen Veranstaltung braucht. "Ich habe schon eine große Erfahrung in diesem Bereich. Alles hängt davon ab, wie viele Freunde du hast, besonders in Krasnodar. Das Kaffeehaus und Herr Zatsepilin haben schon viele Freunde in der Stadt, die gerne selbst mitmachen wollten", so Irina.

Das stimmt schon. In „Zatsepi Kaffee“ werden unterschiedliche Ereignisse mindestens zweimal pro Woche organisiert. Der Geburtstag ist auch ein schöner Anlass. Am Vormittag hat eine Aktion stattgefunden, bei der man so viel für den Kaffee bezahlt, wie man will. Das heißt, man kann sogar für 10 RUB (etwa 15 Cent) eine Tasse Cappuccino bekommen. Einige Gäste haben aber den regulären Preis bezahlt. So wollten sie die Arbeit der Barista unterstützen. Musikkonzert, Grillparty, Feuerwerk – alles zum Geburtstag eines Kaffeehauses.

„Zatsepi Kaffee“ hält Kulturveranstaltungen für wichtig und unterstützt sie. "Wir haben ein Motto: Kaffee. Leute. Emotionen. Guter Kaffee gibt es in vielen Kaffeehäusern. Für uns ist die Kommunikation der Menschen wichtiger. Wir sind auch die besten, wenn es darum geht, eine freundliche Atmosphäre zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, die Beziehungen mit den Kunden aufzubauen", – sagt Irina.

Den Geburtstag besuchte natürlich der Gründer des Kaffeehauses Alexey Zatsepilin. Wir haben mit ihm ein kurzes Interview gemacht.

Reporter: Wie sind Sie auf die Idee des eigenen Kaffeehauses gekommen?
Alexey: Ich wollte etwas Eigenes schaffen, das ist eine Art Selbstverwirkung. Ich bin durch die Krasnaya Straße gegangen, die Leute herum beobachtet. Da ist das Verständnis gekommen, dass sie etwas erleben. In dieser Zeit hatte ich nichts, mir wurde gekündigt. Dann habe ich ein Grundstück in der Severnaya Straße gefunden, wo später das erste Kaffeehaus „Zatsepi Kaffee“ erschienen ist. Als ich den Pavillon gebaut habe, habe ich nicht gewusst, dass es ein Kaffeehaus sein wird. Ich wollte ein kleines Café eröffnen, wo man schnell einen Burger oder ein Brötchen essen kann. Drei Wochen vor der Eröffnung habe ich gedacht: "Ich mag doch Kaffee. Vielleicht kann ich ein Kaffeehaus mit schöner Atmosphäre eröffnen".
R: Wie ist der Name "Zatsepi Kaffee" erschienen?
A: Von meinem Nachnamen. Mir ist nichts Besseres eingefallen, deshalb habe ich "Zatsepi Kaffee" gelassen. („Zatsepi Kaffee“ bedeutet in der modernen Jugendsprache etwa „hol dir einen Kaffee“, zugleich steht das Verb „zatsepit“ für „gefallen“, „gut ankommen“)
R: Gibt es Pläne für die Erweiterung des Netzes, nicht nur in Krasnodar, sondern auch in weiteren Städten in Russland?
A: Ja, es ist mein Traum, außerhalb der Stadt zu erweitern. Zuerst in der Region Krasnodar – Sochi, Novorossiysk, in den Städten unweit von Krasnodar. Weitere Pläne – Sankt-Petersburg, Moskau.
R: Und in Europa?
A: Bisher scheint es mir unvorstellbar. Ich glaube aber, in 5-6 Jahre erreichen wir die Hauptstadt und können weiter planen.
R: Wer besucht am meisten die Kaffeehäuser?
A: Es hängt vom Ort ab, der Unterschied ist groß. Tagsüber gibt es in „Zatsepi“ in der Severnaya Straße nicht so viele Besucher, am Abend aber kommen mehrere junge Leute mit Freunden. In den Filialen in der Sedina und der Stavropolskaya Straße sind die meisten Kunden Studenten. In der Chapaeva Staße ist das Publikum total verschieden.
Alexey Zatsepilin, der Gründer des Kaffeehauses „Zatsepi Kaffee“

Alexey hat uns auch erzählt, dass „Zatsepi Kaffee“ nicht nur mit einer schönen Atmosphäre, sondern auch mit dem schönen Aussehen bezeichnet werden kann. Im September 2019 hat das Kaffeehaus in der Chapaeva Straße einen Preis für die schönste Fassade bekommen. Darauf legt der Unternehmer einen großen Wert – alle Kaffeehäuser „Zatsepi“ wurden von ihm entworfen. Liebevoll hat er selbst das Möbel ausgesucht und die Konzepte entwickelt.

Wie setzen sich die Mitarbeiter für die Atmosphäre in „Zatsepi Kaffee“? Darüber haben wir mit dem Barista, Vladimir Vorobiev gesprochen: "Die Barista tragen am meisten zu der Atmosphäre bei. Die unterhalten sich mit den Kunden. Mir gefällt meine Arbeit. Die Besucher schaffen positive Laune."

Evgeniya Isaenko, Barista im Kaffeehaus in der Severnaya Straße, hat mit uns auch gesprochen.
Reporter: Sie haben hier heute eine tolle Veranstaltung. Welche Rolle spielst du hier?
Evgeniya: Wir haben heute Geburtstag. Wir arbeiten den ganzen Tag und machen die Menschen glücklich.
R: Wie viele Menschen habt ihr heute? Mehr als unter der Woche?
E: Das ist ziemlich viel für diese Filiale. Heute sind die Gäste gekommen, die seit langem hier nicht aufgetaucht sind. Das ist aber doch sehr angenehm.
R: Gefällt es Ihnen bei „Zatsepi“ zu arbeiten?
E: Ich hatte die Wahl zwischen zwei Kaffeehäusern. Das zweite ist in einer anderen Stadt. Aber ich bin aus verschiedenen Gründen hier geblieben. Zum Beispiel mag ich hier mehr die Atmosphäre, das Kollektiv und die finanzielle Seite. Mir passt es gut.
R: Und die letzte Frage. Wie stehen Sie zu den Kulturveranstaltungen in „Zatsepi“?
E: Ich bin zu einer Zeit hierher gekommen, als die Veranstaltungen noch nicht so beliebt waren. Aber mit der Zeit sind hier viele coole Leute erschienen, die diese Veranstaltungen vorbereiten können. Ab Oktober dieses Jahres wollen wir anfangen, hier die Konzerte, immersive Theater und so weiter zu veranstalten.
Evgeniya Isaenko, Barista bei „Zatsepi Kaffee“

Uns hat auch interessiert, warum die Stammkunden eben das Kaffeehaus „Zatsepi“ gewählt haben. Danach haben wir einen jungen Mann gefragt:
Reporter: Seit wann gelten Sie als Stammkunde in „Zatsepi“?
Viktor: Schon seit etwa einem halben Jahr
R: Ich interessiere mich eigentlich dafür, wie Sie auf dieses Kaffeehaus aufmerksam geworden sind. Ich meine, es gibt sehr viele Kaffeehäuser in der Stadt, die auch einige Möglichkeiten bieten, die Menschen fröhlich zu machen. Warum eben „Zatsepi“?
V: Ich fand diesen Ort gemütlich genug. Eigentlich besuche ich andere Kaffeehäuser, aber hier mag ich das respektvolle und super freundliche Personal! Das heißt, sie orientieren sich nicht an dem Gewinn. Sie unterhalten sich mit den Kunden, wie mit den alten Freunden und das gefällt mir sehr.
R: Was denken Sie über die Durchführung solcher Veranstaltungen gerade in Kaffeehäusern?
V: Solche Events sind ein guter Schritt für die Entwicklung der Kundenorientierung. Zum Beispiel an normalen Tagen gibt es nur wenige Menschen, und solche Veranstaltungen ermöglichen es Ihnen, mehr über diesen Ort zu erfahren. Es ist sehr vorteilhaft für das Kaffeehaus. Ich denke, es ist ein angenehmer Weg die Zeit gut zu verbringen, obwohl es hier laut ist und es viele Leute gibt, aber es ist immer noch schön.
R: Gefällt Ihnen dieser Geburtstag?
V: Sicher. Es gibt heute so viele coole Vorteile hier. Ich genieße die Atmosphäre wirklich.
Viktor Rvach, der Stammkunde

Was ist eigentlich „Zatsepi Kaffee“? Nicht nur die hochwertigen Kaffeegetränke und nette Barista, sondern auch eine Institution des Kulturlebens der Stadt. Junge Leute verbringen da gerne Zeit und haben gleichzeitig eine schöne Möglichkeit, die zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen. „Zatsepi Kaffee“ setzt sich für gemütliche Atmosphäre, Komfort und schönes Design ein. Die Kaffeehäuser sind ganz wichtig für die Bürger Krasnodars.

Anastasia Kuzevalova, Anastasia Trufanova
2 Jahre 1 Monat her #45

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Hallo Anastasia(s), sehr motivierend. Wenn ich im November nach Krasnodar komme, dann möchte ich das Kaffeehaus aufsuchen. Begleitet ihr mich? Ich bin gespannt auf den nächsten Artikel.
2 Jahre 1 Monat her #46

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Wir werden natürlich Sie gerne begleiten. Hoffentlich wird es auch eine Veranstaltung stattfinden. Es ist immer ganz spannend.
2 Jahre 1 Monat her #47

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